ähm ja
wo fange ich nun an?

heute morgen hatte ich meinen Termin beim Heilpraktiker.
Meine Mutter bestand darauf, mich zu begleiten. [meine Eltern kamen gestern und haben sich eben wieder verabschiedet.]

mir wäre es ja lieber gewesen alleine bei dem Termin zu sein.
warum?

kann ich erklären:
als mein Vater mich damals anrief und mir mitteilte, das er Pro.stat.aKre.bs hätte, sagte er zu meiner Mutter, als er die Taste am Telefon drücken wollte, das ich am weinen sei.
während mir damals seine Diagnose den Boden unter den Füssen förmlich wegriss, bin ich, was meine Diagnose angeht, noch nicht wirklich angekommen.

als ich am letzten Donnerstag verschiedene Familienmitglieder anrief um ihnen von der Diagnose zu erzählen, ging es mir noch gut.
Samstag und Montag hatte ich dagegen eher nicht so gute Tage.
auch mit Tränen.

ja, ich weine. ich KANN weinen. es ist nur mit den Tränen so, das ich die nicht (mehr) überall zeigen will. [Punkt]

nun hatte ich mir vom heutigen Termin manches versprochen, das ich aufgrund des Beiseins meiner Mutter nicht erfüllen lassen wollte.
[der Gatte meinte, sie wollte mitfahren, weil sie sich Sorgen um mich mache … aber sagen zu dem Thema macht sie nicht. versteh ich nicht. stattdessen hat sie mir die letzte Woche roten Saft gekocht, weil jmd zu ihr damals gesagt hatte, das roter Saft besonders gut sei wenn das pöse K-Wort da wäre.]

was mich beim heutigen Termin überraschte war die Tatsache, das mein Heilpraktiker diese Krankheit durchaus kannte.
allerdings stellte er sie in einer ganz anderen Verbindung dar, wie man es als solches aufnimmt, weil wegen dem pösen K-Wort.
ein wenig konnte er mir den Schrecken nehmen, den das K-Wort mir eingejagt hat.

und in den letzten 2 Minuten wo wir bei ihm waren, kamen sie wieder.
die Tränen.
mist. mist. mist.
weil ich vor meiner Mutter STARK sein wollte … ich wollte nicht wieder das Gefühl vermittelt bekommen, ich dürfte nicht weinen, wie im o.g. Gespräch mit meinem Vater.

ich wollte STARK sein, so stark wie ich am Donnerstag anrief und ihr von meiner Diagnose erzählte.
ich wollte,
konnte es aber nicht.
grrrr

es hat vllt auch damit zu tun, das meine Eltern, besonders meine Mutter in einigen Situationen mir früher das Gefühl gegeben hatte, das ich nicht so viel wert bin, wie andere …

nun denn.
ich kann es nicht mehr ändern.
ich versuche mich aber in manchen Punkten zu bessern.
das „Nein“ sagen üben, wenn ich das wirklich nicht will.
und ein anderes Verhalten zu meinen Töchtern haben, als meine Mutter zu mir.

zurück zum Thema.
der Heilpraktiker gab mir wieder jede Menge Wunderkügelchen mit
und ich werde mir einen nächsten Termin machen, wenn ich meine 2 wöchentlichen Blutkontrollen beim Hausdoc hinter mir habe
und meinen 6 Wochen Termin im Krankenhaus erledigt habe.
dann weiss ich um die neuen Werte [bei mir ist es ja nur einer, der T-Wert, der spackt]
und er kann dann mit seiner Messtechnik schauen, ob sich die gewünschten Verbesserungen eingestellt haben.
[in dem Punkt bin ich jetzt mal optimistisch]

Fragen wurden auch geklärt. [Endlich]
aufgrund der SSW kam es wohl zu der Krankheit, die meine T-Werte negativ beeinflussen.
er sprach da von einer Störung der Stammzelle und ich werde mit den Zauberperlchen nun mein Glück versuchen, meine Stammzellchen wach zu rütteln, ihnen mitzuteilen, das das eine Störung vorliegt und das sie nun bitte diese Störung beheben, reparieren und das dann wieder alles auf normal Modus laufen kann.
#Selbstheilungskräfteaktivierungsmodus.

jetzt bleibt bloss noch abzuwarten, bis meine Gehirnzellchen auch auf diesen Sprung kommen, denn irgendwie muss ich das alles ja verarbeiten …
ich fühle mich etwas erleichtert, trotzdem finde ich kaum die Buchstaben hier, weil die Tranchen grad wieder kommen.

bleibt jetzt die Frage: was mach ich jetzt mit meiner freien Zeit?
schlafen? nähen? stricken? Fernseh gucken? Buch lesen? Arbeitszimmer weiter räumen? Wäsche falten? …

schau mer mal.

PS. da ab Montag wieder Alltag herrschen wird, hoffe ich mal, das ich wieder zum eigentlichen komme … zum bloggen am Pc. hat mir gefehlt, ehrlich. und ihr mir am meisten. #was mir gefehlt hat

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