Gestern morgen hatte ich noch bei meinen Hausarzt angerufen (und trotz deren Hektik da hätte ich besser nach meinem letzten blutwert fragen sollen) und gefragt,  ob sie die Ergebnisse ins Krankenhaus gefaxt haben.
Ja, haben wir gemacht,  lautete die Antwort.

Als wir dann aber im Krankenhaus waren, waren keine Ergebnisse da und es fiel auf,  dass ich keine neue Überweisung dabei hatte. (Ich hätte kotzen können)

Gut war, dass ich trotz hirnschmelze (ja, immer noch) die letzten zwei Werte noch wusste.
Somit bleibe ich mit meinen werten im „Rahmen“.

Nächste Kontrolle beim hausdoc in 3 Wochen und in 6 Wochen wieder im Krankenhaus.
Wobei ich denke,  dass die Kontrollen danach nicht mehr ganz so engmaschig sein werden.  (Die vom Krankenhaus kontrollieren btw noch etwas mehr.  Für ihren Fall der Fälle)
Beim nächsten Mal bekomme ich wohl einen Therapiepass,  in dem die werte eingetragen werden.  #stand der Dinge

Inzwischen weiß wohl nicht nur die gesamte Familie Bescheid (inkl Geschwister und Ehepartner und vermutlich erwachsenen Kinder) sowie auch Freunde und Bekannte von (schwieger-) Eltern.
(Überhaupt habe ich in den letzten zwei Wochen mindestens dreimal von mir aus andere,  darunter zwei Arzthelferinnen,  auf die Krankheit aufgeklärt)

Manche zucken,  manche schauen bestürzt. Aber ganz viele (aus der Familie) sprechen _mich_ nicht darauf an.  (Tabu Thema? )

Ich darf gespannt sein,  wenn supimom es irgendwann zugetragen bekommt,  denn gerade bei ihr rechne ich mit einer Bemerkung.  Vllt vertue ich mich aber auch und das halbe Dorf weiß schon Bescheid?

Ich finde es alles im allem irritierend, das mich aus der Familie keiner darauf anspricht.  Vom Padi bekam ich damals n Nachricht nach der Knochenmark punktion mit „gute Besserung“ und vom eine Schwager,  der damals sehr schnell bei der ringelrötel Geschichte in der Schwangerschaft mit der kleinen den tatsächlichen ernst der Lage erkannt hatte und sichtlich besorgt war … nichts.

Ich finde das komisch. Zeigt man kein Interesse um mich zu beunruhigen oder weil die Krankheit mir als solches doch die Chance lässt die goldene Hochzeit mit meinem Mann zu erleben oder verliert die Krankheit ihren Schrecken eben weil es vermutlich null Auswirkungen auf meine Lebenszeit hat?
Ich weiß es nicht.
Auch wenn mein größter Wunsch ist,  dass man so wie immer mit mir umgeht ( Arzthelferin 1 zeigte sehr auffällig den Schrecken der Krankheit) würde ich mich doch um etwas mehr Interesse freuen. Auf mitleidige Blicke hingegen würde ich gern verzichten. (Versteht man meinen hickhack? )

Zu guter Letzt bleibt anzumerken,  dass mein Alltag mir nicht wirklich die zeit gibt, die Dinge im meinem Kopf zu verarbeiten. Die Kinder nehmen grossen Raum ein und abends bin ich ko vom Tag um mich mit dem Kauderwelsch meiner Krankheit näher zu beschäftigen.
Weihnachten kommt mit grossen Schritten und ich möchte besser vorbereitet sein als im letzten Jahr.
Meine Hobby Abteilung im Kopf beschäftigt sich mit einer „anstatt häkeln versuch ich es frei Schnauze zu stricken“ Sache und allein die Vorfreude darauf lässt alles andere weit im Hintergrund stehen ( ich gebe bei Interesse gerne Auskunft via WhatsApp und Co #kichert)

In diesem Sinne einen guten Start für den (hoffentlich) letzten Arbeitstag dieser Woche!
Ich liege noch im Bett (haha) und überlege was überwiegt. Der aufkeimende Hunger?  Die angenehme Ruhe die mir aufgrund akuter Erkältung gut tut. Kuschel ich mich noch mal rein in die Kissen und betreibe ich augenpflege?
Schau mer mal.

Rechtschreibfehler dürfen behalten werden aufgrund von Handy Korrekturlesen ;-*

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