Donnerstag war es wieder soweit.
Blutkontrolle im Krankenhaus. Wieder einmal.
77.000 war meine Zahl des Tages.

Ich bekomme (hoffentlich) bei der nächsten Kontrolle im Krankenhaus den Pass ausgehändigt, wo dann die aktuellen blutwerte eingetragen werden.
Der letzte Stand war laut Fax vom doc bei 76.000 und nicht wie die Arzthelferin gesagt hatte bei 69.000 … was doch gefühlsmäßig sich anders angefühlt hatte.

Zum Thema Verarbeitung #haarzellleukomie komme ich mit winzig kleinen minischrittchen voran.
Auch wenn es oft noch bäm macht, wenn man unverhofft im TV mit dem Thema Krebs eine volle Ladung gegen den Kopf geknallt bekommt.
Da sind mir ausgezeichnete Filme lieber,  wo ich entscheiden kann: will ich oder will ich nicht.

So wie letzte Woche als ich ganz bewusst und mit Tränen den weg eines Mädchens verfolgte,  das gegen eine seltene Leukämie kämpfte.

Nach solchen Filmen wird mir dann schlagartig klar, wieviel Glück ich hatte,  aber oft genug lässt mir der Tag als solches kaum oder auch gar keine Zeit um dankbar zu sein und Buße zu tun.

Weiter im Text.
Ich nehme seit mindestens 4 Wochen keine globulis mehr,  weil ich wissen wollte ob es eine Veränderung gibt oder nicht. Der Gatte hat deswegen schon gemeckert mit mir. Also nächste Woche Termin machen und neue globulis bestellen.
Desweiteren werden die Kontrolltermine länger. Von alle zwei Wochen (aktuell waren es 3 Wochen) rauf auf alle 4 Wochen.
Bedeutet nächste Woche beim doc anrufen wie die um Weihnachten geöffnet haben.
Ich bin da sehr froh drumherum weil das alle zwei Wochen zum doc fahren schon etwas nervig wurde.

Und jetzt gehe ich runter zu den anderen (liege noch neben der kleinen die ich gerade erfolgreich zum schlafen gestillt habe (anderes Thema und geplanter blogeintrag) ) und drücke den Gatten und die große an mein Herz das es bei nur die #haarzellleukomie ist … #Tränchen weg wischen

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