Es gibt momentan so vieles, was mir durch den Kopf geht …
Letzte Woche ist die große 6 geworden (wo ist nur die Zeit hin?)
Diese Woche gibt es 3 Tage Alltag. Dann Feiertag. Dann hat der Gatte Urlaub. Sonntag geht es zu meinen Eltern. Montag dann gemeinsam in Urlaub.
Vielleicht zum letzten Mal?
Es gibt so einiges in letzter Zeit, weswegen wir den Kopf schütteln. Während meine Eltern ihr Ding machen. Reaktionen zeigen oder Sachen sagen, die für mich eher weniger schön sind. Vielleicht ist das alles auch nur ein Ding, wegen der Veränderungen daheim. Jedenfalls hat der Gatte vor, dies und anderes im Urlaub anzusprechen. Dort gibt es keine wirkliche Flucht. Da sind wir alle zusammen in einem Häuschen.

Was mich momentan am meisten verletzt, sind Kommentare.
Derzeit stehen bei mir Kissen auf dem Näh- Programm.
Die Reaktion meiner Mutter „machst du jetzt die Freundin deines Bruders nach? “

Ich hatte der großen für die spontan Übernachtung bei Schwiegereltern aus einem Gästetuch eine Art Kulturbeutel genäht. Die Idee fand ich bei pinterest und finde die Idee immer noch klasse.
Was bekommen die Mädchen am Freitag?
Kulturtaschen. Zum aufhängen.

Ich bin begeistert. #ironie

Ich weiß nicht was das soll? Die Taschen Schenkung war nicht abgesprochen.
Und es gab auch schon wieder Süßigkeiten. Ist auch nicht so abgesprochen.

Als wir Samstag vormittag draußen saßen auf der Bank, schaute meine Mutter sich den grau weißen Strumpf an und meinte, wenn ich so weiter machen würde, dann könne sie die Strümpfe ja im Urlaub anziehen.
Liegt es am Alter oder am Streß und der Arbeit daheim, dass sie vergessen hat, dass sie mir blaue Wolle gegeben hatte, um ihr ein paar Sneaker zu stricken?

Mein Vater wird auch immer komischer. Ist des Bruders Freundin da, ist er kaum zu halten. Aufgedrehte gute Laune. Flotte Sprüche. Witzchen. Und alles.
Neulich rief er aufgeregt an und hat mich (fast) zur Sau gemacht, weil er einen Bericht im TV über Tabletten gesehen hatte, die ich nehme, wenn ich Kopfschmerzen oder eine Erkältung habe.

Auch geht es in letzter Zeit ruckzuck wenn er den rappel kriegt und nach hause fahren will.

Fakt bleibt, das die Arbeit daheim nicht weniger wird. Fakt bleibt, das es genügend (junge) Männer gibt, die Arbeit abnehmen könnten oder zumindest unterstützen könnten. Oder ihre Wäsche selber machen könnten.

Dazu die Situation mit dem Enkelkind. Laut Aussage meiner Eltern Computersüchtig und depressiv. Er verweigert allerdings den (vielleicht nötigen) Krankenhausaufenthalt und diverse Arzt Besuche. (Immerhin hat er sich schon 4 mal auf eine SMS von mir reagiert. Wenn auch die Antwort nicht wirklich positiv war)
Und padi 1, der Vater, wie genau kümmert er sich um o.g. Sohn? Ausser Termine zu machen um sie dann später wieder abzusagen (vermutlich) weil sein Sohn sich weigert mitzufahren.
(Ob er mittlerweile mit seinem Sohn schon zum Optiker war, weil eine Sehhilfe für den Führerschein benötigt wird, entzieht sich meiner Kenntnis)

Fortsetzung folgt…

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