die Grosse ist ein Schulkind!

die Messe und die Feiergestaltung … in der Kirche und in der Schule … es war sehr schön … in der Kirche hatte ich schon Tränchen gelassen … aber trotzdem war ich sehr stolz auf die kleine grosse … als sie dann vorne stand … mit ihren Mitschülern …

die vielen Kindern wurden in zwei Klassen geteilt … ich denke, das war gut so. in jeder Klasse sind 14 Kindern und das Lernen geht einfacher, wenn einfach weniger Kinder in den Klassenräumen sind …

bei uns ist es nun so, das das meiste an Schul- und Arbeitsheften in der Schule bleibt.
Sie bringt nur das mit heim, wo sie Hausaufgaben machen müssen …

Aktuell ist sie bei der 7 angeblangt und bei den Buchstaben kam nach dem L das O und ab nächster Woche wohl das A …

Am Donnerstag hatte sie wg einer Lehrerfortbildung Schulfrei.
So richtig wusste sie nichts damit anzufangen. Zwar war sie froh, abends nicht so früh ins Bett zu müssen, aber es fehlte ihr was … der Schulalltag. Irgendwie.

Die Kleine mausert sich immer mehr. Neue Wörter. Mehrwortsätze. Bei den Bodys gabs jetzt einen Grössenwechsel, bei den Strumpfhosen auch.
Ich verfolge das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

aber das bleibt nunmal der Lauf der Dinge

beim gestrigen Einkauf hatten die Kinder Stofftiere entdeckt. und zwar solche mit den grossen Augen … ich find die ja selber total niedlich … und die Kleine hatte sich den restlichen Weg im Einkaufswagen mit ihrem „Ahon“ so schön beschäftigt, das ich dann an der Kasse auch nicht mehr „Nein“ gesagt habe.

dieses Einkaufserlebnis hatte ich das letzte Mal vor mehr als einem Jahr, als die Kleine sich unsterblich in ihre „Puppi“ verliebt hatte …

Der Tag als solches ist vollgestopft mit vielerlei … morgens gehen der Gatte und die grosse aus dem Haus [und in diesem Punkt bin ich sehr glücklich, das die Bushaltestelle direkt um die Ecke ist] … danach ist Kleinen-ExklusivZeit. Haushaltskram, kochen, waschen, putzen. Ideen nachhängen, überlegen, stricken [die Zeit zum Nähen fehlt total].Huch. Um kurz vor 12 ist die grosse wieder zurück aus der Schule. dann wird gegessen, die kleine wandert (noch) ins Bett, Hausaufgaben werden erledigt (gerne auch mal mit der Kleinen zusammen) … wir dümpeln herum, toben, lachen, schreien, weinen, backen Waffeln, Giraffenplätzchen oder Pizzabrötchen (heute folgen die Toffifee’s im Blätterteig), gehen Enten füttern, fahren dem Papa entgegen oder die Kinder verbringen einen Nachmittag bei den Schwiegereltern.

es ist ungewohnt, das die grosse nachmittags zu Hause ist. zu KigaZeiten waren zum Schluss 3 Nachmittag im Kindergarten verplant. Jetzt hat sie Zeit für andere Dinge.

Ich denke, wir werden demnächst einen Schwimmkurs ins Auge fassen, nach den Herbstferien kommt (hoffentlich) das Funkentanzen wieder dazu … auf das wöchentliche Turnen verzichte ich. bewusst. Die Turnzeiten für die grossen Kinder sind mir zu spät. waren sie mir bereits vor den Sommerferien und jetzt muss die grosse morgens eine Stunde früher aufstehen … und ich mag keinen Stress und/oder Hektik am Abend …

im Februar wird die Kleine dann im Kindergarten angemeldet, im April soll sie dann gehen dürfen. Meine Erfahrungswerte haben mir allerdings auch gezeigt, das man sich auf solche Aussagen nie verlassen darf beim Kindergarten.

auf jeden Fall wird es dann die nächste Veränderung geben. wir bleiben alle in Bewegung. ich bin gespannt, was dann meine Arbeitsplatzsuche angeht … ob wir bis dahin dann mal wissen, wie es mit dem Nachbarhaus weiter geht (oder auch nicht)

das Leben lebt hier … und da ich für mehr Einhörner im Alltag bin, wartet bereits im nächsten virtuellen Einkaufskorb ein Einhornausstecher auf uns

in diesem Sinne :-*

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